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Die Stirnmassage

Lege deine Finger beider Hände zunächst oberhalb der Augenbrauen auf deine Stirn. Bewege die Finger dann mit leichtem Druck ein paar Mal nach oben und nach unten und ziehe sie schließlich in Richtung deiner Schläfen. Massiere die Schläfen mit einigen kleinen Kreisbewegungen. Wiederhole die Übung ein paar Mal.

Diese Übung kann dir helfen, wenn dir schon schon vor lauter Denken der Schädel brummt. Auch Kopfschmerzen kannst du so lindern.

Kopfschmerzen aufgrund von Grunderkrankungen können verschiedene Ursachen haben wie etwa Grippe, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Verspannungen. Selten liegen die Ursachen für Kopfschmerzen in sehr ernsten Erkrankungen wie Hirntumoren, Hirnblutungen oder Hirnhautentzündung sowie etwa dem Glaukom oder starkem Bluthochdruck. Auch Medikamente wie z.B. Blutdruckmittel, Hormonpräparate oder Mittel zur Potenzsteigerung können Kopfschmerzen auslösen. Aber auch beim Übergebrauch von Schmerz-  & Migränemitteln können Kopfschmerzen entstehen.

Zu den „eigenständigen“ Kopfschmerzerkrankungen zählen:

  • Migräne
  • Spannungskopfschmerz
  • trigeminoautonome Kopfschmerzen (z.B. Clusterkopfschmerz),

Migräne

Migräne ist eine Erkrankung des Gehirns, der eine genetische Veranlagung zugrunde liegen dürfte. Es kommt zu Kopfschmerzattacken und möglichen Begleiterscheinungen wie z.B. Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit. Die Auslöser sind nicht genau bekannt. Diese sogenannten „Trigger“ können Migräneattacken auslösen. Diese sind jedoch individuell. Insbesondere während der Menstruation neigen Frauen zu längeren Attacken mit größerer Intensität und Übelkeit. Frauen im gebärfähigen Alter sind in etwa dreimal so häufig von Migräne betroffen als Männer.

Spannungskopfschmerzen

Fast jeder ist im Lauf seines Lebens einmal mit sogenannten Spannungskopfschmerzen konfrontiert. Es kommt zu drückenden, dumpfen oder ziehenden Schmerzen, die meist beidseitig auftreten. Frauen und Männer leiden in etwa gleich häufig an dieser Art von Kopfschmerzen. Diese fühlen sich meist an, als würde ein Helm oder ein Stirnband zu fest auf dem Kopf sitzen. Es handelt sich um leichte bis mittelschwere Schmerzen, die von einer halben Stunde bis einigen Tagen dauern können. Die Schmerzen verstärken sich nicht durch normale körperliche Bewegung.

Trigeminoautonome Kopfschmerzen

Einseitige Kopfschmerzen, die durch relativ kurze Schmerzattacken und Begleitsymptome wie beispielsweise Tränenfluss, Hautrötung, Lidschwellung, … gekennzeichnet sind, werden unter dem Begriff trigeminoautonome Kopfschmerzen zusammengefasst. Dazu zählen:

  • Clusterkopfschmerzen
  • Paroxysmale Hemikranie
  • SUNCT-Syndrom

Du solltest also regelmäßige Kopfschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es können durchaus auch schwerwiegende Krankheiten dahinter stecken. Deute das Signal, das dir dein Körper gibt und unterstütze ihn bei der Heilung.

Aufgeregt, Überwältigt, Spannung, Müde, Frustriert
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Kommentare.

  • Avatar

    Migräne ist furchtbar,ich kann ein Lied davon singen.Danke für deine wertvollen Beiträge!