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Vitamin A

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin. Es wird im Dünndarm aus der Nahrung ins Blut aufgenommen. Dadurch, dass es ein fettlösliches Vitamin ist, kann es im Körper (vor allem in der Leber) gespeichert werden. Daher sollten Lebensmittel, die reich an diesem Vitamin sind auch immer in Kombination mit fetthaltigen Speisen verzehrt werden. Trinkst du einen Karottensaft, so empfiehlt es sich zum Beispiel einen Tropfen Öl hineinzugeben.

Vitamin A ist in tierischen Lebensmitteln enthalten. In pflanzlichen Nahrungsmitteln kommt es in Form der Vorstufe Beta-Carotin vor, welches im Körper in aktives Vitamin A umgewandelt werden kann.

Wofür benötigt unser Körper Vitamin A?

Vitamin A ist wichtig für unsere Augen und unsere Haut sowie für die Knochen und Zähne. Aber auch bei der Fortpflanzung spielt es eine große Rolle. Denn es ist an der Produktion von Testosteron beteiligt und hilft bei der Entwicklung der Samenzellen. Aber auch beim Aufbau der Plazenta sowie bei der Reifung des Fötus ist ein guter Vitamin-A-Spiegel von großer Bedeutung.

Vitamin A unterstützt Hautaufbau und -regeneration und sorgt für die Elastizität unserer Haut.

Zudem hilft Beta-Carotin als Antioxidant bei der Bekämpfung freier Radikale.

Wie hoch ist der Bedarf an Vitamin A?

Altermännlichweiblich
0-3 Monate0,5 mg/Tag0,5 mg/Tag
4 Monate bis 3 Jahre0,6 mg/Tag0,6 mg/Tag
4-6 Jahre0,7 mg/Tag0,7 mg/Tag
7-9 Jahre0,8 mg/Tag0,8 mg/Tag
10-12 Jahre0,9 mg/Tag0,9 mg/Tag
13-14 Jahre1,1 mg/Tag1,0 mg/Tag
15-18 Jahre1,1 mg/Tag0,9 mg/Tag
ab 19 Jahre1,0 mg/Tag0,8 mg/Tag
Schwangere ab 4. Monat1,1 mg/Tag
Stillende1,5 mg/Tag

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin A?

Vitamin A

  • Leber
  • Seefisch
  • Eier
  • Milch und Milchprodukte

Beta-Carotin

  • rotes, grünes, gelbes Obst & Gemüse
  • Karotten
  • Paprika
  • Brokkoli
  • Spinat
  • Kürbis

Was passiert bei einem Vitamin A Mangel?

Vitamin-A-Mangel ist der weltweit häufigste Vitaminmangel. Besonders gefährdet sind Frühchen, infektanfällige Kinder, Schwangere, Stillende und Menschen über 65 Jahren. Personen mit vorwiegend pflanzlicher Ernährungsweise sind ebenfalls gefährdet, wenn diese kein Beta-Carotin in Vitamin A umwandeln können.

Vitamin A spielt eine große Rolle für unsere Augen. Menschen mit einem Mangel bekommen daher oft als erstes Anzeichen Probleme mit dem Sehen in der Dämmerung (Nachtblindheit). Dies kann sogar bis zur kompletten Erblindung führen.

Weitere Symptome eines Vitamin-A-Mangels sind:

  • verdickte, trockene Bindehaut
  • Hornhautgeschwüre
  • Verhornung der Haut und Schleimhäute im Bereich der Atemwege, des Verdauungs- und Harntraktes
  • geschwächtes Immunsystem
  • Wachstumsstörungen bei Kindern
  • Störung der Spermazellenproduktion

Leiden Schwangere unter einem Vitamin-A-Mangel, so schädigen sie damit nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die des ungeborenen Babys. Aber auch Überdosierungen sollten vermieden werden, da es sonst zu Fehlbildungen des Kindes kommen kann (z.B. Gaumenspalte, Wachstums-, Leber- und Augenschäden). Aus diesem Grund sollten schwangere Frauen auch keine Lebensmittel mit hohem Vitamin-A-Gehalt, wie beispielsweise Leber, verzehren.

Kann man Vitamin A überdosieren?

Da Vitamin A fettlöslich ist und somit im Körper gespeichert wird, kann es auch überdosiert werden. Eine akute Überdosierung äußert sich durch KopfschmerzenÜbelkeit und Erbrechen, über längere Zeit gesehen können Schlafstörungen, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit, trockene Haut, trockene Schleimhäute und Haarausfall auftreten. Außerdem werden die Knochen brüchiger, und die Leber wird geschädigt.

Die übermäßige Zufuhr von Beta-Carotin hingegen führt lediglich zu einer ungefährlichen Gelbfärbung der Haut (besonders Hand- und Fußflächen). Bei Rauchern kann es jedoch das Lungenkrebsrisiko erhöhen.

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