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Schon einmal Intervallfasten probiert?

Intervallfasten scheint momentan in Mode zu sein. Zumindest sprechen viele Menschen darüber und immer öfter wird es auch von Ärztinnen und Ärzten empfohlen.

Dafür gibt es auch einen guten Grund, denn Intervallfasten hat tatsächlich viele Vorteile.

Es gibt verschiedene Methoden des Intervallfastens (12/12,14/10, 16/8, 20/4) aber im Endeffekt geht es immer darum, einen längeren Zeitraum nichts zu essen, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu geben. Je länger du fastest, desto mehr körperliche Vorteile hast du. Faste jedoch nie länger als 30 Stunden am Stück!

Auch solltest du während des Fastens keine zuckerhaltigen Getränke zu dir nehmen. Am besten nur Wasser trinken.

Intervallfasten hat folgende Vorteile:

  • verbesserte Appetitkontrolle
  • verbessert deine Konzentration
  • sorgt für ein stabiles Energieniveau
  • sorgt für einen verbesserten Blutzuckerspiegel
  • verbessert die Insulin-Empfindlichkeit
  • deine Zellen regenerieren sich
  • deine Fettverbrennung wird angekurbelt
  • sorgt für eine bessere Resistenz gegen Stress, Krankheiten und Alterungsprozesse
  • reduziert Heißhunger-Attacken
  • senkt den Blutdruck
  • reduziert Entzündungen
  • reduziert oxidativen Stress
  • senkt dein Krebsrisiko
  • reduziert deinen Cholesterinspiegel (LDL, Triglyceride)

Da dem Körper durch das Fasten keine Kohlenhydrate zugeführt werden, entleeren sich die Energiespeicher in Leber und Muskelzellen. Dadurch schaltet der Organismus auf die Produktion von Ketonkörpern um. Diese werden aus den, in der Leber gespeicherten Fettsäuren, erzeugt (=Ketose).

Diese Ketonkörper werden von allen Geweben, aber besonders von der Muskulatur und dem Gehirn, als Energielieferanten verwendet.

Die Umstellung von einer kohlenhydratreichen auf eine kohlenhydratreduzierte Kost und das Fasten sind des Öfteren von kurzzeitigen Nebenwirkungen begleitet. Symptome wie Kopfschmerzen, Minderung der Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, allgemeine Schwäche und Übelkeit, können auftreten.

Daher empfehlen wir: Gehe es langsam an!
Versuche beispielsweise einmal 12 Stunden nichts zu essen und steigere dich dann jeden Tag um 1-2 Stunden. Nach wenigen Tagen wird es dir bereits gelingen 16-18 Stunden am Stück zu fasten und du kannst von den vielen tollen Vorteilen profitieren.

Steigere dich langsam, dann gibt es keine Nebenwirkungen. Man sollte nichts über die eignen Grenzen hinaus machen, weder beim Sport, noch bei der Ernährung.

Wie siehst du Intervallfasten? Wie hat es dir bisher geholfen? Was fällt dir schwer und was is für dich total einfach? Deine Erfahrungen würden uns sehr interessieren. Schreibe sie uns gerne in die Kommentare.

Kommentare.

  • Avatar

    hallo liebe Apfel-Anna!
    ich betreibe bereits seit rund 3 1/2 Jahren Intervall-Fasten und gebe gerne meine Erfahrungen zu diesem Thema weiter.
    vom Intervall-Fasten bin ich deshalb begeistert, denn es hat mir geholfen, von meinem Reizdarm-Syndrom wegzukommen. den Tipp dazu erhielt ich von einem Arzt, den ich wegen dieser Beschwerden konsultiert hatte. er verordnete mir 36/12 – d,h. das Zeitfenster des Fastens besteht für 36 Stunden und in den darauffolgenden 12 Stunden durfte ich wieder normal essen. während des Fastens ist regelmäßiges Trinken von Leitungswasser oder ungesüßtem Tee sehr wichtig, um die Nieren nicht zu schädigen. klugerweise verlegte ich die Fastenzeit in die Nacht, sodass ich die ersten 6 Stunden verschlafen konnte, die darauffolgenden 16 Stunden waren auch noch halbwegs erträglich, ich war zwar müde, mich fröstelte ständig und ich hatte Kopfschmerzen. um 2 Uhr morgens des Folgetages, nach 32 Stunden fasten, brach ich die Therapie ab und machte mir erst mal ein Frühstück 🙂
    ich überlegte, dass es mir vielleicht leichter fallen könnte, wenn ich den Zeitraum des Fastens langsam steigere. also begann ich mit 12 Stunden (= 12/12). das war überhaupt kein Problem. ich ließ das Frühstück ausfallen und durfte mittags und abends schon wieder etwas essen. danach folgten, ungefähr im Abstand von 2 Wochen, damit sich der Körper langsam an die Fastenzeiten gewöhnen konnte, die Zeiträume 14/10, 16/8 und letztendlich 18/6, das ich bis heute beibehalten habe.
    das Gute daran war, dass mein Reizdarm-Syndrom bereits nach einigen Wochen völlig verschwunden war und sich seit dieser Zeit mein Allgemeinzustand deutlich verbessert hatte. einige Punkte in der obigen Auszählung kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, zB. kein Heißhunger, da der Blutzuckerspiegel konstant bleibt, geringere Anfälligkeit für Infektionen, gesteigerte Konzentration und Leistungsfähigkeit, …
    eins ist mir auch aufgefallen: Nur mit Intervall-Fasten an Gewicht zu verlieren ist mir nicht gelungen. da heißt es zusätzlich Kalorien einsparen oder den Überschuß durch gesteigerte Bewegung verbrennen.
    auf alle Fälle kann ich bestätigen, dass mir diese Art der Selbstheilung geholfen hat, mich auf einfache Weise von einem unangenehmen Leiden zu befreien. deshalb behalte ich diesen Essrhythmus bei, da er sich für mich vorteilhaft ausgewirkt hat.
    ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg! 🙂

    • Apfel Anna

      Schön, dass dir das Intervallfasten geholfen hat, deine Krankheit in den Griff zu bekommen.