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Ist veganes Essen ungesund und chemisch?

Egal ob Käse, Würstchen, Schnitzel oder Fischstäbchen, mittlerweile gibt es für alles eine pflanzliche Alternative. Dass diese Fertigprodukte nicht besonders gesund sind, sollte jedem klar sein. Daher sollten diese Produkte auch nur einen kleinen Teil deines Speiseplans ausmachen und nicht täglich konsumiert werden. Aber dies gilt nicht nur für das vegane Würstchen! Auch Würste aus Fleisch sollten nicht öfter verzehrt werden!

Sind pflanzliche Alternativen dann überhaupt schädlicher und mit mehr Zusatzstoffen versehen als das tierische Pendant dazu? 🤔

Wie folgendes Video gut aufzeigt, können sogar die Bestandteile eines Apfels ungesund klingen, wenn man Fachbegriffe dafür verwendet. Die Zutatenliste eines Lebensmittels sollte also erst einmal gründlich recherchiert werden, bevor man behauptet, dieses Produkt wäre künstlich, chemisch und ungesund.

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Kommentare.

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    Servus Anna! Schon lange nichts mehr von dir gelesen! 😀
    Es sollte sich ja langsam herumgesprochen haben, dass Fertigprodukte nicht besonders gesund sind. Zu viel Salz, zu viel Zucker, Stabilisatoren, Emulgatoren… anders ist es gar nicht möglich, dass diese Produkte bis zum MIndesthaltbarkeitsdatum Form und Farbe beibehalten. Der Fertigproduktemarkt konnte sich deshalb so stark etablieren, da heutzutage beide Partner im Beruf stehen und sich fast niemand mehr die Zeit nehmen will, sich nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag in die Küche zu stellen und dort herumzuwerkeln. Das ist doch total praktisch. Es gibt tiefgefrorene, panierte Schnitzeln und Kartoffelsalat aus dem Plastikkübel zu kaufen, oder fertiggegarte Rindsrouladen aus der Dose, die man nur aufzuwärmen braucht und dazu trockene Fertigspätzle in Salzwasser kocht oder man taut einen Block tiefgefrorenes Letscho auf und sich ein Paar Würstel heiß. Mit diesen, schon küchenfertig vorbereiteten Gerichten lässt sich innerhalb kürzestes Zeit ein schmackhaftes Menü zaubern und die Küche ist anschließend wieder in Null-Komma-Nix aufgeräumt und sauber.
    Man darf sich aber nicht wundern, dass wir grad in den letzten Jahren an vielen, neu entstandenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, die es in dieser Form so noch nicht gab. Ob sich daraus vielleicht ein Zusammenhang mit dem Konsum von Fertigprodukten ableiten lässt?

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    Da derzeit eine rein pflanzliche und tierleidfreie Ernährung wieder in aller Munde ist, ist die Lebensmittelindustrie auf diesen Zug aufgesprungen und produziert nun auch vegetarische und vegane Fertigprodukte.
    Da sich derzeit ein Nischenprodukt, also ein Poor-Dog zu einer Cash-Cow zu mausern scheint, besteht natürlich berechtigtes Interesse der Fertiggerichtehersteller, den Hahn beim Schopfe zu packen und sich auch in diesem, wenn man den Wirtschaftsforschern Glauben schenken mag, milliardenschweren Markt, zu etablieren. Um jetzt einer möglichst breiten Masse von Ex-Omnivoren den Umstieg in eine rein pflanzliche und tierleidfreie Ernährungsweise zu erleichtern, werden einfach Lebensmittel, die wir alle mehr oder weniger regelmäßig verzehren, einfach ohne tierisches Eiweiß nachgebaut.
    In den Regalen der Geschäfte kann man anstelle der gewohnten Kuhmilch zu pflanzlichen Drinks greifen, oder zu Joghurts und Käse aus pflanzlichen Zutaten, denn viele Influencerinnen und Influencer im Internet vertreten die Meinung, dass unser Verdauungssystem das benötigte Calcium auch selbst aus Pflanzen gewinnen kann und wir deshalb nicht den Weg über die Kuh gehen müssen. Aha, wenn man nun bedenkt, dass eine ausgewachsene Kuh an die 60 kg Gras pro Tag futtert, dann sag ich dazu nur: „Guten Appetit!“ 😂
    Um auch noch die Würstl-, Schnitzel- und Burger-Tiger auf ihre Seite ziehen zu können haben die Lebensmittelhersteller begonnen, diese Produkte durch pflanzliches Eiweiß in Verbindung mit jeder Menge Zusatz- und Hilfsstoffen, Lebensmittelfarben und -aromen nachzubauen. Klarerweise kommen auch wieder Emulgatoren und Stabilisatoren zum Einsatz, denn die Produkte sollen ja mindestens bis zu ihren Ablaufdaten Farbe, Form und Konsistenz beibehalten, denn niemand würde zu einem gesunden, pflanzlichen Schinkenspicker greifen, wenn ihn die Wurstblätter durch die Klarsichtverpackung nicht in einem gesunden Fleisch-Teint anlächeln würden.
    Ob diese neue Art der Ernährung so viel gesünder für uns ist und sie uns weniger Lebensmittelunverträglichkeiten an Bein bindet, das bleibt abzuwarten.