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Frühstück – Ein MUSS oder sogar ungesund?

„Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“, oder?
„Ein ausgiebiges Frühstück spendet dir Kraft für den Tag.“
Aber ist das wirklich so? Oder raubt dir die morgendliche Verdauung sogar Energie, die du zum Lernen/Arbeiten/… benötigen würdest?

Ist Frühstücken wirklich gesund oder schadet es sogar dem Körper?

Wer morgens seinen Körper mit einem schweren Frühstück belastet, tut sich also nichts Gutes. Das liegt daran, dass kurz nach dem Aufstehen unser Stoffwechsel noch nicht voll im Gange ist und somit eine Mahlzeit direkt nach dem Aufstehen deinen Körper schneller ermüden lässt.

Besser als ein Frühstück am morgen, wäre sportliche Betätigung! Nichts ist für die Fettverbrennung besser, als Sport auf nüchternen Magen. Denn die zugeführten Kohlenhydrate wurden bereits zum größten Teil aufgebraucht und so kann sich dein Körper auf die Fettreserven stürzen. Isst du hingegen vor dem Sport Schokolade oder andere kohlenhydratreiche Lebensmittel, so wird dein Körper diese schnell verfügbare Energie sofort nutzen und deine „Fettpölsterchen“ nicht einmal anrühren.

Viel wichtiger, als ob du ein Frühstück zu dir nimmst, ist jedoch WELCHES Frühstück du zu dir nimmst! Schau hierfür doch gerne einmal bei unseren Frühstücksrezepten vorbei.

Hast du schon einmal Intervallfasten probiert? Frühstückst du morgens? Teile es gerne in den Kommentaren!

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Kommentare.

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    Das sollte ich vlt.mal überdenken,ich esse sehr viel früh morgens.

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    Servus Anni!
    Du hast immer so schwierige Fragen, aber diese kann ich ganz klar mit ‚NEIN‘ beantworten😆 Das Frühstück ist weder ein Muss, noch muss es ungesund sein.
    Wenn man jetzt die Hintergründe für die Entstehung des „Frühstücks“ verstehen will, muss man ein paar hundert Jahre zurückblicken. Zu dieser Zeit war ein Großteil der Bevölkerung Bauern, Waldarbeiter, Grubenarbeiter, Fischer oder Handwerker. Sie übten also Berufe aus, bei denen sie körperlich schwer arbeiten mussten und Tag für Tag jede Menge Kalorien verbrannten. Sie standen frühmorgens auf und machten sich auf den Weg zu ihren Arbeitsstätten. Bei diese Gelegenheit aßen sie ein Stück trockenes Brot. Von daher stammt der Ausdruck „Morgenbrot“. Am späten Vormittag brachten Mägde eine richtige Mahlzeit aufs Feld. Das war ein willkommener Zeitpunkt, um eine Pause einzulegen und Kalorien nachzutanken. Das Abendessen wurde dann wieder zu Hause eingenommen.
    Jetzt muss man aber auch bedenken, dass gerade diese Berufsgruppen oft einen Tageskalorienbedarf zwischen 4.0000 und 6.000 kCal hatten, somit mussten die Gerichte große Energiemengen liefern.
    So gesehen belastete das Stück Brot am Morgen das Verdauungssystem nicht und daher kann hier von einem ‚gesunden Frühstück‘ gesprochen werden.

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    Und wie sieht es heute aus?
    Das Frühstück, wie wir es kennen, besteht ja nicht nur aus einer Scheibe trockenen Brotes. Da muss ja etwas draufliegen, z.B. Marmelade, Honig, Schoko-Aufstrich, Wurst, Schinken, Käse, hartgekochte Eier oder was auch immer. Und damit es besser schmeckt, wird noch diiiiiick Butter drunter gestrichen. Oder wir machen uns eine Portion Rührei mit angebratenem Speck, und zum Drüberstreuen verputzen wir noch eine große Schüssel Müsli, das ist ja auch sehr gesund. Hauptsache, die einzelnen Komponenten enthalten viiiiel Zucker und noch mehr Fett. Ja, die Pankreas muss auch merken, dass ein neuer Tag angebrochen ist, sie muss Insulin produzieren, als ob es kein Morgen gäbe und der Blutzucker muss in astronomische Höhen emporschnellen. Ja, das gibt Kraft und Energie für den bevorstehenden Arbeitstag! Und nach dem Frühstückstee bzw -kaffee muss auch noch ein Glas Orangensaft in die Futterluke, geschüttet werden, wegen der Vitamine und dem puren Fruchtzucker. Und Obst! Obst ist auch sehr gesund. Die Fructose stellt zwar mit dem Blutzucker nix Schlimmes an, dafür wird sie in der Leber gestopft, bis wiederum diese anfängt zu quietschen!

    Solche Mengen von Lebensmitteln mit unwahrscheinlich hoher Kaloriendichte, bereits auf nüchternen Magen genossen, können aber gar nicht gesund sein. Da braucht man sich dann nicht zu beschweren, dass einem am Vormittag die Arbeit nicht leicht von der Hand geht, denn das Verdauungssystem arbeitet bereits auf Hochtouren und zum Denken sind keine Ressourcen mehr übrig.

    Noch dazu verbrauchen wir heutzutage, wegen unserer vorrangig sitzenden Tätigkeit, in den seltensten Fällen mehr als 2.500 kCal, deshalb kann man das Frühstück getrost ausfallen lassen, denn dadurch hat unser Körper Zeit aufzuräumen und wir verbrennen die Fettpölsterchen, die sich immer extra just an den Stellen ablagern, an denen wir es überhaupt nicht haben wollen 😂

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    Conclusio:
    Grundsätzlich ist es egal, wann wir unserem Körper die Nährstoffe zu führen, es ist nur wichtig, dass wir es tun. Zu diesem Thema gibt es unzählige, sich natürlich wieder mal komplett widersprechende Studien, wenn es nicht so wäre, dann würde mich das auch sehr verwundern 🙄

    Eins kristallisiert sich aber immer wieder heraus, nämlich, dass es für unsere Gesundheit sogar abträglich ist, wenn wir unser Verdauungssystem 24/7 mit Nahrung versorgen. Es gab mal Studien, die belegten, dass ein gleichmäßig hoher Blutzuckerspiegel für uns das Beste sei, denn dann käme es zu keinen „Fressattacken“ bei denen alles aufgefuttert wird, was nicht bei 3 am Baum sitzt – und von dort wird es dann auch noch heruntergeschüttelt 😂
    In den letzten Jahren sind die Mediziner & Ernährungswissenschaftlicher zu dem Schluss gekommen, dass uns Fastenperioden sehr gut tun, denn während diesen hat unser Körper Zeit um aufzuräumen, alte, nicht funktionierende Zellen, aus denen durchaus Krebszellen entstehen können, zu entsorgen und sich selbst zu warten und instand zu halten.
    Ein wichtiger Effekt ist auch, dass die Fettpölsterchen aufgebraucht werden, die für Hungersnöte angelegt werden und auch, dass das Fettdepot in den Leberzellen abgebaut wird, denn nur eine schlanke Leber kann ihre Aufgaben auch erfüllen und die Leber hat sehr viel um die Ohren.

    Es grassieren die verschiedensten Formen des Fastens. Vom strengen „Heilfasten“, bei dem mindestens eine ganze Woche lang nur dünne Gemüsesuppe andächtig gelöffelt wird, über die moderatere Form des 5/2 – Fastens, bei der 5 Tage in der Woche ganz normal gegessen wird und an 2 Tagen mit maximal 500 kCal das Auslangen gefunden werden.
    Nebenbei gibt es auch noch das Tages-Intervallfasten, zB 16/8, bei dem feste Nahrung nur innerhalb von 8 Stunden aufgenommen wird. In der restlichen Zeit sind nur ungesüßte Getränke erlaubt. <
    Durch den Entfall des Frühstücks – ich bin schon wieder beim ursprünglichen Thema angelangt 😅 – lässt sich ganz einfach und mühelos eine Fastenzeit von 18:00 bis 12:00 erreichen. Und zwischen 12:00 bis 18:00 darf dann wieder gevöllert werden, als wenn es kein Morgen gäbe 🤣 – eines ist aber gewiss, wenn man durchs Intervallfasten abspecken will, dann muss man dennoch auf die Kalorien achten und sich gesund und abwechslungsreich ernähren und wenn die Lebensmittel auch noch regionalen Ursprungs sind und frisch vom Feldkommen, dann ist es noch viel besser für die Umwelt 😆