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Deshalb ist es so wichtig VOLLKORN-Produkte zu essen

Vollkornprodukte werden von uns immer seltener konsumiert. Doch warum ist das so, wenn diese doch viel gesünder als Weißmehlprodukte sind?

Weißmehl ist länger haltbar. Leider produzieren die meisten Lebensmittelhersteller ihre Waren nur noch nach den drei Kriterien Haltbarkeit, Geschmack und Aussehen. Die Nährstoffdichte hat kaum Bedeutung. Die Produkte sollen möglichst lange haltbar sein. Zudem sollen sie gut aussehen und schmecken, damit der Kunde immer wieder zu diesem Produkt greift. Dass dies nicht besonders förderlich für unsere Gesundheit ist, zeigt der Anstieg an Zivilisationserkrankungen, welche durch den zu hohen Konsum an Weißmehl und generell durch hoch verarbeitete Produkte mit viel Zucker und Salz ausgelöst werden.

Welches Mehl ist das gesündeste?

Bei Getreideprodukten geht also weniger darum, welche Getreideart man konsumiert, sondern eher darum, wie stark dieses verarbeitet wurde.

Je höher die Typen-Zahl eines Mehls, desto mehr Nährstoffe sind noch vorhanden. Dies wird gemessen, indem 100 g des Mehls verbrannt werden und anschließen die übrig bleibende Asche abgewogen wird (= Typen-Zahl).

Zum besseren Verständnis hier eine Tabelle mit den Nährstoffverlusten in % von Vollkorn zu Weißmehl (Weizenmehl, Type 1050 und 405)

NährstoffVollkornType 1050Type 405
Vitamin E0 %60 %80 %
Vitamin B10 %10 %90 %
Folsäure (Vitamin B9)0 %80 %90 %
Magnesium0 %40 %100 %
Eisen0 %30 %50 %
Zink0 %30 %70 %
Ballaststoffe0 %60 %70 %
Nährstoffverluste von Vollkorn zu Weißmehl (Weizenmehl, Type 1050 und 405)

Je unverarbeiteter ein Getreideprodukt desto gesünder ist es. Auch Vollkornprodukte verlieren an Qualität, je höher der Verarbeitungsgrad ist. Intaktes Vollkorngetreide, wie beispielsweise ganzer Dinkel, sind die gesündeste Form, da sie wenig bis kaum verarbeitet sind. Vollkornnudeln oder -brot liefern nicht mehr so viele Nährstoffe, da sie verarbeitete Lebensmittel sind. Daher ist intaktes Vollkorngetreide immer zu bevorzugen und sollte den größten Anteil an Getreideprodukten im Speiseplan ausmachen.

Gefahren von Weißmehl

Weißmehl sollte so gut es geht gemieden werden, da es kaum mehr Nährstoffe und Ballaststoffe enthält. Zudem lässt Weißmehl den Blutzuckerspiegel schnell und stark ansteigen. Nach nur kurzer Zeit fällt er wieder stark ab, sodass es zu einem Heißhungergefühl kommt, ähnlich wie bei weißem Zucker.

Leider sinkt seit Jahren nicht nur der Anteil an Getreideprodukten in unserem Speiseplan, sondern vor allem der Anteil an VOLLKORN-Produkten. Weißmehl nimmt immer mehr Platz auf unseren Tellern ein. Wurden im Jahre 1750 noch 255 kg Getreide pro Jahr pro Person verzehrt, so waren davon 95 % Vollkorngetreide. Heute verzehren wir nicht einmal mehr 80 kg Getreide pro Jahr und lediglich 11 % davon sind Vollkornprodukte.

Dies fördert Krankheiten, die vor allem in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Dazu zählen:

  • Übergewicht
  • Diabetes Typ 2
  • Gestörter Säure-Basen-Haushalt
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Depressionen
  • Entzündungen
  • Verdauungsprobleme

Warum Weißmehl genau diese Erkrankungen fördert kannst du hier nachlesen.

Also beim nächsten Einkauf lieber doch zu Vollkornmehl, -nudeln und -brot, anstatt zu Diabetes, Übergewicht und Co greifen!

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