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Antidepressiva aus der Natur

Viele Menschen, die unter Depressionen leiden, greifen oft einfach zu Tabletten. Dabei kann schon die Umstellung der Ernährung helfen, sich wieder wohler und ausgeglichener zu fühlen. Denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung beeinflusst auch deine Psyche positiv.

Wer viel Zeit zu Hause verbringt, z.B. weil er/sie im Homeoffice arbeitet (vor allem aufgrund der aktuellen Situation), dem kann schon einmal die Decke auf den Kopf fallen.

Bekämpfe deine depressive Verstimmung mithilfe deiner Ernährung. Es gibt tatsächlich Lebensmittel, die die Ausschüttung von Glückshormonen ankurbeln. Wenn du dich oft müde, abgeschlagen und lustlos fühlst, dann baue das sogenannte “Happy-Food” in deinen Alltag ein und du wirst sehen, es wird sich etwas verändern …

Hier einige Beispiele:

Bananen kurbeln die Ausschüttung von Glückshormonen an und heben sofort die Stimmung, sie sind die Serotonin-Stars unter den Früchten. Iss daher gerade jetzt viel frisches Obst und Gemüse, denn es fördert deine Gesundheit und stärkt zusätzlich das Immunsystem! 

Bitterschokolade enthält viel von der Aminosäure Tryptophan. Diese wandelt der Körper in das Glückshormon Serotonin um.

Auch Trockenfrüchte enthalten viel Serotonin, welches sich positiv auf deine Verstimmung auswirkt.

Nüsse können ebenfalls für eine bessere Stimmung sorgen, da sie viele Vitalstoffe enthalten. Besonders Walnüsse könnte man als echtes „Glücksfutter“ bezeichnen.

Die z.B. in Chilis enthaltene Schärfe, löst das Empfinden von Schmerz auf der Zunge aus. Scharfe Lebensmittel beinhalten eine Substanz, die die Thermorezeptoren im Mund stimuliert und ein Schmerzsignal an das Gehirn sendet. Unser Körper reagiert auf diese Reize mit der Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphine), um den durch die Schärfe entstandenen Schmerz zu lindern. Scharfe Speisen können dich also ebenfalls glücklicher machen.

Es gibt jedoch noch viele weitere Lebensmittel, die allesamt glücklich machen. Kennst du welche? Dann schreibe es uns gerne in die Kommentare.

Kommentare.

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    Ein ganz toller Beitrag und du hättest dir keinen besseren Zeitpunkt dafür aussuchen können, denn zusätzlich zur alljährlichen Frühjahrsmüdigkeit, die man jedoch relativ einfach durch verstärkten Aufenthalt in der frischen Luft und dem positiven Effekt der erhöhten Sonneneinstrahlung (Produktion von Vitamin D und gleichzeitig Serotinin) in den Griff bekommen kann, macht uns die Ausgangsbeschränkung hier einen Strich durch die Rechnung.
    Eine geringe Serotoninproduktion führt unweigerlich in einen Teufelskreis, denn zu wenig Serotonin lässt uns müde und unkonzentriert werden. In der Tiefschlafphase (REM) wandelt die Zirbeldrüse, die im Gehirn sitzt, Serotonin in Melatonin um, das uns tief und fest schlafen lässt. Bei einem geringen Serotoninspiegel wird auch zu wenig Melatonin erzeugt und wir schlafen nicht tief genug, um uns während der Nacht ausreichend regenerieren zu können. Unter Einfluss von Sonnenlicht wird Melatonin von der Zirbeldrüse wieder zu Serotonin zurückgewandelt. Da jedoch zu wenig Melatonin vorhanden ist, kann daraus auch nicht ausreichend Serotonin hergestellt werden und wir fühlen uns nach dem Auswachen wie gerädert, da wir keinen erholsamen Schlaf gefunden hatten. Am nächsten Tag wiederholt sich das Spiel – zu wenig Sonne führt zu wenig Serotonin + unser Schlafdefizit der vergangenen Nächte – und unsere gute Laune und Leistungsfähigkeit erreicht bald ihren Tiefpunkt.
    Abhilfe durch die Produktion von körpereigenem Serotonin schafft einerseits Licht + Bewegung in der frischen Luft, andererseits kann Serotonin auch durch Nahrungsmittel aufgenommen werden.
    Du hast in deiner Liste schon sehr viele Nahrungsmittel aufgezählt, die positive Stimmung auslösen können, sodass ich nur noch Kakao und grünen Tee anführen kann, die mir dabei helfen, meine Laune zu verbessern.
    Zusätzlich sollen auch Gewürze, wie Kardamom, Kurkuma und Ingwer gute Vertreiber von schlechter Laune sein.