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Fleisch – Das leckerste Übel der Welt

Fleisch mag sehr lecker schmecken und einige essentielle Nährstoffe liefern (welche genauso durch den Verzehr von pflanzlichen Nahrungsmitteln zugeführt werden können), doch durch seine Produktionsart ist es leider nicht das gesündeste Lebensmittel der Welt. In der Massentierhaltung werden Antibiotika eingesetzt, welche von uns, durch das Essen dieses Fleisches, aufgenommen werden. Dadurch bilden sich antibiotikaresistente Keime, welche gefährlich für uns sind. Zusätzlich erhöht es unseren Cholesterinspiegel und fördert Krebs.

Doch neben all den gesundheitlichen Faktoren, hat unser Fleischkonsum auch Auswirkungen auf die Umwelt und die Art und Weise, wie Tiere gehalten werden. Diese Faktoren dürfen beim Konsum von Fleisch nicht unberücksichtigt bleiben!

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob und wie viel Fleisch man essen möchte. Doch sollten einem bei dieser Entscheidung, all die im Video genannten Aspekte inklusive der gesundheitlichen Auswirkungen von (zu hohem) Fleischkonsum, bewusst sein.

Wie ernährst du dich? Warum hast du dich für diese Ernährungsweise entschieden? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren.

Kommentare.

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    Gleich im ersten Satz finden sich einige Ungereimtheiten, leider. 1.Rohes Muskelfleisch ist fast geschmacklos und schmeckt überhaupt nicht gut. Geschmack bekommt es erst durch Gewürze und die Art der Zubereitung, diese liefert nämlich die Aromen, die wir nicht missen möchten. 2. Unser Gebiss ist viel zu schwach, um von einem Stück Fleisch abbeißen zu können, daher brauchen wir immer Werkzeuge, um es zu zerkleinern und auch essen zu können. Da die Menschen zumindest Werkzeuge und zumeist auch Feuer brauchen, um ein Stück Fleisch essen zu können, tun wir uns damit schwer, den Schein aufrecht erhalten zu können, dass die Menschen zum Fleischessen geboren seien.

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    Und wieso ist der Mensch dann zum Fleischesser geworden, wenn er rohes Fleisch ohnehin nicht beißen kann es auch nicht besonders gut schmeckt?
    Der Grund dafür ist, dass Fleisch ein wertvoller Proteinlieferant ist, denn es enthält alle essenziellen Aminosäuren im richtigen Verhältnis zueinander und verfügt somit über eine hohe biologische Wertigkeit. Zusätzlich liefert es Spurenelemente und viele Vitamine in gut verfügbarer Form.
    Mageres Fleisch leistet in einer ausgewogenen Mischkost einen bedeutenden Beitrag zur Versorgung mit diesen Nährstoffen. Fleisch ist ein wichtiger Resorptionsvermittler, da Eisen und Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln besser in Kombination mit Fleisch verwertet werden.
    Per se ist der Konsum von Fleisch nicht verwerflich, da es ein kostbares Lebensmittel ist, welches unsere Speisekarte bereichert. Jedoch gilt es auch zu Bedenken, dass die Produktion großes Tierleid verursachen kann und dass immer ein Tier sein Leben lassen muss, damit ein Stück Fleisch am Teller liegen kann.

    • Apfel Anna

      Fleisch war früher vermutlich sogar notwenig, um „durch schlechte Zeiten zu kommen“ doch vergessen die Menschen dabei leider, dass
      1. der Konsum wesentlich geringer war als heute (Die Dosis macht bekanntlich ja das Gift – in dem Fall bezogen auf Gesundheit, Umwelt & Tierleid) und
      2. dass es heute auch nicht mehr notwenig ist, Fleisch zu essen, da viele der essentiellen Nährstoffe nur über Anreicherung der Futtermittel ins Fleisch und somit auf unseren Teller kommen. Wir haben heute die Möglichkeit den direkten Weg über die Pflanzen bzw. Nahrungsergänzungsmittel (die in der Nutztierhaltung ebenfalls eingesetzt werden, um alle Nährstoffe abzudecken, daher ist es nicht weniger natürlich, als die indirekte Supplementierung über das Tier) zu wählen. Zu diesem Thema folgt aber bald ein eigener Beitrag. 😉

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        danke für deine Antwort. Nein, Fleisch war gar nicht die wichtigste tierische Proteinquelle, denn die Leute hatten gar nicht so viele Tiere, dass sie jeden Tag hätten Fleisch essen können. Große Tiere, wie zB Schweine, wurden nur im Winter geschlachtet, denn in der Kälte war das Fleisch länger haltbar. Während des Jahres gab es hin und wieder an den Sonntagen ein Brathuhn oder ein Kaninchen. In der übrigen Zeit kamen nur Erdäpfel, Rüben, Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst auf den Teller, und hin und wieder ein Fisch. Das tierische Eiweiß gewannen sie aus Eiern, Milch und Milchprodukten, wie zB Sauermilch, Topfen und Käse. Eier und Milch haben den Vorteil, dass das Tier zu deren Produktion nicht getötet werden muss.

      • Apfel Anna
        Apfel Anna

        Das kommt immer darauf an, wie man es betrachtet! Bei guter Haltung geht es den Tieren vielleicht gut, doch in der Massentierhaltung ist die Milch- und Eierproduktion noch viel brutaler, als die Fleischproduktion

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    eine Frage hätte ich noch 😉
    Was ist deiner Meinung nach denn das gesündeste Lebensmittel der Welt?
    Ich habe da schon eine Vermutung, aber vielleicht liege ich in diesem Punkt ja auch falsch

    • Apfel Anna

      Merke dir: Es gibt keine gesunden oder ungesunden Lebensmittel! Sondern nur gesunde oder ungesunde Ernährungsweisen. Ernährst du dich beispielsweise ausgewogen und vollwertig, dann macht auch ein Stück Schokolade nichts aus. Isst du jedoch jeden Tag Fast-Food, so wird dich ein kleiner Apfel auch nicht „retten“. Noch dazu ist ein einzelnes Lebensmittel oft nur in Kombination mit anderen vollwertig und trägt zu einer gesunden Lebensführung bei. (Du kannst dich ja auch nicht von nur einem Lebensmittel ernähren, keines liefert ALLE essentiellen Nährstoffe – Ausnahme: Säuglinge & Muttermilch) Ernährung ist immer ein Gesamtpaket mit allen guten und schlechten Stoffen, die wir uns zuführen. Je nachdem, welche überwiegen, ist es eine bessere oder schlechtere Lebensmittelauswahl.

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        Jawohl Frau Lehrerin, ich merke es mir! 🙂
        Es ist auch meine Philosophie, dass eine ausgeglichene Mischkost aus gesunden und rückstandsfreien Lebensmitteln für unsere Ernährung am besten verträglich ist. Was nützt das gesündeste Biogemüse, das neben der Autobahn oder in einem Gebiet mit vorwiegend Schwerindustrie geerntet wurde? Die darin enthaltenen Schadstoffe wiegen die darin enthaltenen Vitamine und Spurenelemente nicht auf. Ein ebenso großes, wie ernstes Problem stellen die Massenpflanzenzuchtbetriebe dar. In den riesigen Monokulturen werden bereits vor der Einbringung des Saatgutes, Gifte gegen tierische und pflanzliche Schädlinge, sowie Pilze, ausgebracht. Und nach dem Genuss dieser dort wachsenden Lebensmittel wundern wir uns, dass plötzlich neue Nahrungsmittelunverträglichkeiten auftauchen, die es früher nicht gegeben hat.
        Der einzige Weg, um dieser Misere zu entkommen, ist die Selbstversorgung. Wenn man die Möglichkeit hat, Gemüse und Getreide selbst anzubauen, sein eigenes Obst zu ernten und vielleicht auch Platz für ein paar Hühner bleibt, dann kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die selbst produzierten Lebensmittel die gesündesten sind 🙂